Pflegereform 2026: Das neue Sozialraumbudget und die Änderungen beim Entlastungsbetrag
Die Pflegeversicherung steht vor tiefgreifenden finanziellen und strukturellen Veränderungen. Ein aktueller Gesetzentwurf (das sogenannte Pflegeneuordnungsgesetz) sieht weitreichende Neuerungen bei der Finanzierung von Betreuungs- und Entlastungsleistungen vor. Besonders im Bereich der häuslichen Versorgung und der Haushaltshilfe stehen Anpassungen an.
Wir von WISE Services haben die wichtigsten Fakten zur geplanten Reform zusammengefasst, damit Sie als Pflegebedürftige oder Angehörige frühzeitig informiert sind und optimal planen können.
Der Entlastungsbetrag im Wandel
Bisher konnten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1 bis 5) den Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich 131 Euro nutzen, um sich gezielt Hilfe im Alltag zu finanzieren. Der neue Reform-Entwurf sieht vor, dieses System künftig grundlegend umzugestalten. Das Ziel der Politik: Die knappen Kassen entlasten und gleichzeitig die Unterstützung für höhere Pflegegrade stärken.
Pflegegrad 1: Geplante Streichung des Entlastungsbudgets
Für Versicherte, die in den Pflegegrad 1 eingestuft sind, soll der pauschale Entlastungsbetrag künftig restlos entfallen. Statt einer finanziellen Leistung zur freien Verfügung plant das Gesundheitsministerium einen neuen Fokus auf reine Präventionsberatung.
- Was das für Sie bedeutet: Die Kosten für Dienstleistungen wie die pflegerische Haushaltshilfe können bei Pflegegrad 1 voraussichtlich nicht mehr direkt über diesen Topf der Pflegekasse abgerechnet werden.
- Unser Rat an Sie: Nutzen Sie bestehende Ansprüche zum jetzigen Zeitpunkt noch in vollem Umfang aus! Für die Zukunft arbeiten wir bei WISE Services bereits an flexiblen Privattarifen, damit wir Sie auf Wunsch auch als Selbstzahler weiterhin verlässlich im Haushalt unterstützen können.
Pflegegrad 2 bis 5: Einführung des neuen Sozialraumbudgets
Für alle Personen ab Pflegegrad 2 bringt der Gesetzentwurf hingegen finanzielle Verbesserungen mit sich. Der bisherige Entlastungsbetrag geht laut Entwurf in einem neuen, sogenannten „Sozialraumbudget“ auf.
- Höhere Budgets für Ihren Alltag: Künftig stehen Ihnen für niedrigschwellige Alltagsunterstützung bis zu 175 Euro monatlich zur Verfügung (statt der bisherigen 131 Euro).
- Mehr spürbare Entlastung: Durch das erhöhte Budget können Sie pro Monat mehr Betreuungszeit oder zusätzliche Stunden für hauswirtschaftliche Hilfen in Anspruch nehmen. Das entlastet pflegende Angehörige bei der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf erheblich.
Ihre pflegerische Haushaltshilfe – Verlässlich an Ihrer Seite
Egal ob in Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück oder an unseren weiteren Standorten: WISE Services bleibt Ihr starker und regionaler Partner für die professionelle Unterstützung im Haushalt. Mit dem geplanten Anstieg des Budgets auf 175 Euro ab Pflegegrad 2 haben wir noch bessere Möglichkeiten, unsere Einsatzzeiten auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden – sei es bei der gründlichen Wohnungsreinigung, dem Wäschewaschen oder der Hilfe bei der Essenszubereitung.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Unterstützung: Da das aufgewertete Sozialraumbudget die Nachfrage nach professioneller Haushaltshilfe absehbar steigern wird, empfehlen wir Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 sowie ihren Familien, frühzeitig den Kontakt zu suchen. Wir prüfen gerne unsere aktuellen Kapazitäten in Ihrer Region – von Wolfsburg und Göttingen bis nach Delmenhorst, Lüneburg, Hildesheim, Wilhelmshaven und Wolfenbüttel – und planen gemeinsam mit Ihnen eine passgenaue und verlässliche Versorgung in den eigenen vier Wänden.
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!