Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Vertragspartner

Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kommen zwischen dem Kunden und WISE Services, vertreten durch Simon Seidel, nachfolgend Anbieter genannt, Verträge zustande.

 

Vertragsabschluss

Dem Vertrag geht immer ein Angebot in Form einer E-Mail oder schriftlich in Papierform voraus. Ein Angebot gilt immer nur vorbehaltlich der Terminfindung in Absprache durch den Anbieter und dem Kunden. Der bindende Vertrag kommt durch eine Willensbekundung in Form einer Antwort auf das jeweilige Angebot und der anschließenden gemeinsamen Terminfindung zu Stande und beginnt mit dem ersten Arbeitseinsatz.

 

Vertragslaufzeit

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann jederzeit von beiden Seiten fristlos in Textform gekündigt werden.

 

Stornierung von Einsätzen

Einsätze können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei storniert werden. Bei Stornierung innerhalb von 48 bis 24 Stunden vor Beginn berechnet der Anbieter 50 % der vereinbarten Vergütung, bei späterer Stornierung oder Nichtantritt 100 %. Der Betrag versteht sich als Pauschalierung von Schadensersatzansprüchen; dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

 

Stornierungen sind in Textform an das Büro des Anbieters zu richten, per App, E-Mail oder WhatsApp. Eine Absage gegenüber einer Einsatzkraft gilt nicht als Stornierung. Maßgeblich für die Fristberechnung ist der Zugang beim Büro.

 

Verschiebung von Einsätzen

Die Verschiebung von Einsätzen ist nur in Absprache mit dem Büro des Anbieters zulässig.

 

Längere Unterbrechungen

Entfallen wegen einer zusammenhängenden Abwesenheit oder Verhinderung des Kunden mehr als drei aufeinanderfolgende Einsätze, gilt das Leistungsverhältnis für diesen Zeitraum als unterbrochen. Der Anbieter ist berechtigt, den bisherigen Einsatztermin anderweitig zu vergeben. Nach Ende der Unterbrechung nimmt der Anbieter die Leistung im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wieder auf. Ein Anspruch auf denselben Wochentag, dieselbe Uhrzeit oder dieselbe Einsatzkraft besteht nicht.

 

Abwesenheit oder Weigerung

Kann ein geplanter Einsatz aufgrund von Abwesenheit oder Weigerung des Kunden nicht ausgeführt werden, so ist WISE Services berechtigt, dafür eine Pauschale von bis zu 50% der vereinbarten Vergütung zu verlangen. Der angegebene Prozentsatz versteht sich sich als Pauschalisierung von Schadensersatzansprüchen. Der Kunde ist berechtigt den Nachweis eines geringeren Schadens zu erbringen.

 

Abrechnung

Die Abrechnung erfolgt im 5-Minuten-Takt. Die Rechnungsstellung erfolgt in der Regel am letzten Tag des Monats und wird kostenlos per E-Mail oder gegen eine Gebühr, welche dem Vertrag zu Grunde liegenden Angebot zu entnehmen ist, auf dem Postweg in Papierform an den jeweiligen Kunden versandt.

 

Berechnet werden alle tatsächlich durchgeführten Einsätze sowie nicht fristgerecht stornierte Termine.

 

Zahlungsziel

Das Zahlungsziel für durch den Anbieter gestellte Rechnungen beträgt 14 Tage.

 

Terminierung & Rhythmus

Einsätze zur Ausführung der Dienstleistung erfolgen immer an bei Vertragsschluss festgelegten Wochentag(en), zu einer bestimmten Uhrzeit und mit einer definierten Dauer. Die Termine erfolgen in einem festen Rhythmus, welcher in dem Vertrag zu Grunde liegenden Angebot festgehalten ist. Die Dauer einzelner Termine kann in Absprache mit dem eingesetzten Mitarbeiter verkürzt, oder verlängert werden.

 

Es besteht kein generelles Recht auf die zeitliche Änderung einzelner Termine. Eine Änderung von Terminen ist nur in Absprache mit dem Anbieter möglich.

 

Abnahme

Beanstandungen sind binnen 48 Stunden in Textform mitzuteilen, damit der Anbieter Abhilfe schaffen kann.

 

Ansprüche

Ein Anspruch auf termingerechte Ausführung oder personellen Ersatz im Krankheits- oder Urlaubsfall besteht nicht. Für Schäden wegen ausgefallener oder verschobener Termine haftet der Anbieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Über den Ausfall eines Termins informiert der Anbieter den Kunden, sobald er davon Kenntnis hat, auf elektronischem Weg.

 

Übergabe von Schlüsseln oder Code-Karten

WISE Services übernimmt ausschließlich die Haftung für Schlüssel bzw. Code-Karten, welche dazu dienen, sich Zugang zu einem Einsatzobjekt zu verschaffen.

 

Die Übergabe muss mit einem durch die Firma WISE Services erstellten Schlüsselübergabeformular protokolliert werden.

 

Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter bis spätestens 3 Tage nach Unterzeichnung eine Kopie des unterschriebenen Schlüsselübergabeprotokolls zukommen zu lassen. Ein Haftungsanspruch besteht erst nach Eingang des Übergabeformulars und dessen Bestätigung durch den Anbieter.

 

Abhandenkommen von Schlüsseln oder Code-Karten

Der Anbieter ist versichert gegen das Abhandenkommen von fremden Schlüsseln oder Code-Karten. Folgende Kosten sind dabei durch den Versicherungsschutz gedeckt.

 

  • Kosten für die notwendige Auswechslung bzw. Neuprogrammierung von Schlössern oder Schließanlagen
  • Kosten für vorübergehende Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Not-Schloss) oder einem Objektschutz bis zu 2 Wochen, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an welchem der Verlust der Schlüssel oder Code-Karten festgestellt wurde

 

Im Übrigen haftet der Anbieter für Schäden durch das Abhandenkommen von Schlüsseln oder Code-Karten nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Im letzteren Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

 

Rück- oder Übergabe von Schlüsseln oder Code-Karten

WISE Services ist nicht verantwortlich für die Rück- oder Übergabe von Schlüsseln oder Code-Karten. Bei Erstattung der Material- und Portokosten ist der Versand per Einschreiben möglich. Der Versand erfolgt nur nach Aufforderung bzw. Bestätigung in Textform.

 

Sprache, Gerichtsstand und anzuwendendes Recht

Der Vertrag wird in Deutsch abgefasst. Die weitere Durchführung der Vertragsbeziehung erfolgt in Deutsch. Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als dadurch keine gesetzlichen Bestimmungen des Staates eingeschränkt werden, in dem der Kunde seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Gerichtsstand ist bei Streitigkeiten mit Kunden, die kein Verbraucher, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen sind, Sitz des Anbieters.

 

Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einer Bestimmung dieser AGB hat keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der sonstigen Bestimmungen.

 

Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.

 

Stand 17.08.2026